Metall und Stahl in Deutschland

Der Metall- und Stahlsektor ist einer der ältesten und umsatzstärksten Wirtschaftszweigen Deutschlands. Die Branche zählt etwa 247.000 Beschäftigte mit einem einen Umsatz von rund 101 Mrd. Euro. Dabei ist die Stahlindustrie mit 96.000 Beschäftigten in Deutschland anteilig der größte Arbeitgeber in der Metallindustrie.

Insgesamt arbeiten etwa 4 Millionen Menschen in Stahl- und stahlnahen Branchen. 40 Millionen Tonnen Rohstahl wurde in der Vergangenheit jährlich produziert und damit ein Branchenumsatz von 39 Mrd. EUR erwirtschaftet. Mit einem Marktanteil von 25 % ist Deutschland der größte Stahlhersteller in der EU und steht im weltweiten Vergleich an siebter Stelle.

Das Erzeugen und Bearbeiten von Metall und Stahl ist eng verflochten mit dem Maschinen- und Anlagenbau, der Verpackungsindustrie und der Elektroindustrie. Zudem gilt die Branche als wesentlicher Zulieferer für Unternehmen der Bereiche Automobil, Bahn und Luft- und Raumfahrt.

Zerifizierungen mit der GUTcert

  Wir sind kompetent

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  Wir sind die GUTen

Die systematische Abfolge der einzelnen Schritte ist sehr hilfreich: Am Ende hatte man den Eindruck, ja das können wir schaffen!

Birgit Laue (AFM Aluminiumfolie Merseburg GmbH)

The ASI certification program relies on competent and experienced third party conformity assessment bodies. We are very pleased to have GUTcert as our first German-based ASI Accredited Audit firm.  GUTcert are a professional organisation that are able to offer comprehensive certification audit services for our Members as applicable to their Accreditation scope.

Sam Brumale (ASI's Director of Standards and Assurance)

Aus meiner Sicht ist dies ein Kurs, den man besucht haben sollte, bevor man mit dem Qualitätsmanagement in der Firma anfängt. Ich kann diesen Kurs sehr empfehlen. // Qualitäts­beauftragter ISO 9001:2015

Jenifer Conrad (Edelstahlverarbeitung Jüterbog GmbH)

Unser Service für die Metall- und Stahlbranche

Qualität sichern und Umwelt schützen

Das Produzieren und Verarbeiten von Eisen, Stahl und Nichteisenmetallen ist ausgesprochen rohstoff- und energieintensiv und zudem mit hohen Umweltwirkungen verbunden. Neben der fast schon obligatorischen Zertifizierung nach ISO 9001 – man bedenke, dass das Qualitätsmanagement seinen Ursprung in der Produktion hat – setzen sich daher immer mehr Unternehmen der Metall- und Stahlbranche mit ihren Auswirkungen auf die Umwelt auseinander.

Ein nach ISO 14001zertifiziertes oder EMAS validiertes Umweltmanagementsystem bildet die Grundlage für die fortlaufende Verbesserung der Umweltleistung und unterstützt Ihr Unternehmen dabei, durch den sparsamen Umgang mit Rohstoffen und Energie gesetzliche Auflagen zu erfüllen und den immer lauter werdenden Rufen nach mehr ökologischem Handeln zu begegnen.

Energie sparen und dauerhaft Kosten senken

Durch die Einführung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 lassen sich Einsparpotenziale aufdecken und Energieträger effizienter einsetzen. Zudem sichert ein zertifiziertes System Sie gegenüber der hier besonders komplexen Gesetzgebung ab.

Staatliche Vergünstigungen bzw. Steuerrückerstattungen, wie die Besondere Ausgleichsregelung (BesAR) nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) und die Nachfolgeregelung zum Spitzenausgleich nach der SpaEfV sind an den Betrieb eines systematischen EnMS nach ISO 50001, EMAS oder (für KMU) an ein Alternatives System geknüpft.

Alles für den Schutz Ihrer Mitarbeitenden

Charakteristisch für die Metall- und Stahlbranche ist auch ein erhöhtes Risiko für die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmenden. Ein nach ISO 45001 zertifiziertes Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutzmanagementsystem (SGAMS) trägt dazu bei, unfall- und krankheitsbedingte Ausfälle in Ihrer Belegschaft zu minimieren. Anknüpfungspunkte beim Einführen und Pflegen eines SGAMS ergeben sich in erster Linie zum Umweltmanagement. Aber auch andere Systeme lassen sich einfach miteinander verknüpfen. Fasst man die unterschiedlichen Forderungen in einem integrierten Systemansatz zusammen, reduziert sich der Gesamtaufwand für Aufbau und Erhalt des gesamten Managementsystems. Durch prozessorientiertes Auditieren mehrerer Managementsysteme zugleich können vielfältige Synergieeffekte genutzt werden.

Klimafreundlich und nachhaltig produzieren und handeln

Neben den normierten Managementsystemen sind für Unternehmen der Aluminiumbranche auch die zertifizierbaren Nachhaltigkeitsstandards der Aluminium Stewardship Initiative (ASI) interessant. Der ASI-Performance Standard und der komplementäre ASI-Chain of Custody Standard wurden entwickelt, um die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen auf jeder Stufe der Wertschöpfungskette zu bewerten. Ziel der Initiative ist es, die Akzeptanz für aluminiumhaltige Produkte bei Kundinnen und Kunden zu erhöhen und Umweltauswirkungen durch energieeffizientes Recycling zu verbessern.

Mit Responsible Steel™ existiert seit Ende 2019 ein ganz ähnlicher Nachhaltigkeitsstandard für den Wertschöpfungsprozess in der Stahlindustrie. Ein nach ResponsibleSteel™ zertifiziertes Unternehmen weist nach, dass die verwendeten Stahlprodukte umweltfreundlich und sozial gerecht hergestellt wurden.

Ob Corporate Carbon Footprint (CCF), Product Carbon Footprint (PCF) oder gleich Klimaneutralität: Mit einer unabhängig verifizierten Treibhausgasbilanz zeigen Sie, dass Sie  auf dem richtigen Weg sind, um die zukünftigen Anforderungen an Zulieferbetriebe zu erfüllen und beweisen Verantwortungsbewusstsein gegenüber kommenden Generationen. Mehr Infos zum Thema finden Sie auch auf www.klimaneutralitaet.de.

Publikationen und Netzwerke der GUTcert (sofern vorhanden)

Hier kommen alle tollen Verbindungen mit verschiedenen Verbänden rein - gerne auch mit Bildern, z. B. Logos.

Zudem können hier besondere, für die Branche relevante Publikationen benannt werden, wie etwa bei den Diesntleistern....

Kreis Viersen - ein Erfahrungsbericht

Wie strukturiertes Energiemanagement einer Kommune geholfen hat, sich weiter zu entwickeln – und dabei Geld zu sparen

Welche Zertifizierungen sind für die Metall- und Stahlbranche besonders relevant?