Entsorgungsfachbetrieb

Immer mehr Auftraggeber erwarten heute von ihren Entsorgern die Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb. Das zertifizierte Unternehmen selbst profitiert dabei durch verfahrensrechtliche Vorteile, z.B. den Verzicht auf Transportgenehmigung oder die Möglichkeit des privilegierten Nachweisverfahrens.

Der 1996 im Kreislaufwirtschafts-/Abfallgesetz (KrW-/AbfG) eingeführte Begriff des Entsorgungsfachbetriebes fördert ein hohes Qualitätsniveau in der Entsorgungswirtschaft. Die Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb bezieht sich dabei immer auf bestimmte Tätigkeiten: Einsammeln, Befördern, Lagern, Behandeln, Verwerten, Beseitigen von Abfällen. Wenn erforderlich, werden auch die Tätigkeiten Handeln und Vermitteln von Abfällen berücksichtigt. Auch gesonderte Anforderungen im Rahmen der Altfahrzeugverordnung und des ElektroG für die Behandlung von Elektro-/Elektronikaltgeräten werden bei Bedarf von der GUTcert geprüft und zertifiziert.

Die Einzelheiten über die vom Entsorgungsfachbetrieb zu erfüllenden Anforderungen sind in der Entsorgungsfachbetriebeverordnung (EfbV) geregelt. Unternehmen, die ihr Image durch die  Themen Entsorgung, Umweltschutz oder Kundenorientierung bereichern möchten, sollten jedoch eine zusätzliche Zertifizierung nach ISO 9001 oder ISO 14001 in Erwägung ziehen.

Die erfahrenen Auditoren der GUTcert betreuen seit 1997 bundesweit Entsorgungsunternehmen und werden von den Kunden als kompetente Ansprechpartner geschätzt.