AwSV - Sachverständigenprüfung zu den Anforderungen für den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Sichern Sie Ihre Anlage rechtlich ab, verringern Sie Ihr Haftungsrisiko - und stärken Sie Ihr Ansehen in der Bevölkerung durch praktischen Umweltschutz.

Anlagen zum Lagern, Abfüllen, Herstellen, Behandeln und Verwenden wassergefährdender Stoffe unterliegen wasserrechtlichen Anforderungen, die sich aus dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG), der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) und ggf. aus den behördlichen Genehmigungsbescheiden ergeben. Sie müssen so beschaffen, errichtet, unterhalten, betrieben und stillgelegt werden, dass keine nachteilige Veränderung der Eigenschaften von Gewässern zu befürchten ist.

Stoffe, mit denen in gewerblichen wie auch privaten Anlagen umgegangen wird, werden ihrer Gefährlichkeit entsprechend eingestuft, beginnend bei „nicht wassergefährdend“ und gefolgt von drei Wassergefährdungsklassen. Bisher wurden über 9.000 Stoffe vom Umweltbundesamt in ihrer Datenbank „Rigoletto“ offiziell als wassergefährdend bewertet.

Betreiber muss Dichtheit und Funktionsfähigkeit absichern

Grundsätzlich hat ein Betreiber sowohl die Dichtheit seiner Anlage als auch die Funktionsfähigkeit der vorhandenen Sicherheitseinrichtungen regelmäßig zu kontrollieren (§ 46 Abs. 1 Satz 1 AwSV). Bestimmte Prüfungen dürfen dabei jedoch nur von kompetenten Sachverständigen durchgeführt werden (§ 47 Abs. 1 AwSV).

Die Experten der GUTcert verfügen über langjährige Prüf- und Zertifizierungserfahrung in unterschiedlichen Unternehmen. Der Umgang mit den komplexen Strukturen und Anforderungen der Branchen Biogas, Pharma, Chemie und Textil, Versorgung, Entsorgung, Druck, Transport und Logistik, Kunststoff, Maschinenbau, Feinmechanik, Metall und Verkehr gehört für uns zum Tagesgeschäft. Wir sind jederzeit Ihr kompetenter Partner in Sachen rechtlicher und technischer Sicherheit.

  • Biogas- und JGS-Anlagen
  • Rohrleitungsanlagen
  • Heizölverbraucheranlagen und -behälter
  • Hydrauliksysteme
  • Tankstellen (auch im Eigenverbrauch)
  • Raffinerien
  • Chemikalienlager
  • Chemische Reinigungsanlagen

  • Rechtssicherheit
  • Erhöhte Betriebssicherheit bei gleichzeitig verringertem Unfallrisiko
  • Erhöhte Anlagenlaufzeit
  • Verringertes Haftungsrisiko
  • Akzeptanz in der Bevölkerung
  • Praktischer Umweltschutz
  • Erhalt der Gewässer als Bestandteil des Naturhaushalts, Lebensgrundlage des Menschen und Lebensraum für Tiere und Pflanzen

  • Prüfung vor erstmaliger Inbetriebnahme und nach wesentlicher Änderung
  • Prüfung vor Wiederinbetriebnahme
    (bei länger als einem Jahr stillgelegten Anlagen)
  • Wiederkehrende Prüfungen
    (Prüfzeitpunkte und -intervalle ergeben sich je nach Art der Anlage sowie der Gefährdungsstufe der darin enthaltenen Stoffe anhand der Verordnung; Prüfungen können aber auch behördlich angeordnet werden)
  • Prüfung bei Stilllegung einer Anlage

  • Bundesweit Sachverständige – auch in Ihrer Nähe
  • Zuverlässige Betreuung durch kompetente Ansprechpartner in Berlin
  • Effiziente Vor– und Nachbereitung der Prüfungen
  • Immer auf dem aktuellen Stand durch regelmäßige Fortbildungen und Schulungen
  • Jährlicher Erfahrungsaustausch mit Anlagenbetreibern, Sachverständigen und behördlichen Vertretern

Nutzen Sie auch organisatorische und finanzielle Synergieeffekte durch die Kombination aus verschiedenen Prüfungen und Zertifizierungen!

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