Strompotenzial-Audit: Wirksamkeit von Energieeinsparungen systematisch messbar machen

Vor dem Umsetzen einer Maßnahme wird deren energetische Ausgangsbasis definiert – die sogenannte „Baseline“. Im weiteren Verlauf wird die Berechnungssystematik des Einsparpotentials der Maßnahme überprüft. Dabei werden Soll- und Ist-Zustand verglichen und die geplante Vorgehensweise zum Auswerten der Messdaten untersucht. Die gewonnenen Erkenntnisse können z.B. für die Antragstellung im Rahmen des „Wettbewerb Energieeffizienz“ Förderprogramms des BMWi genutzt werden oder zum Vorbereiten auf die Anforderungen der ISO 50003, die einen validen Nachweis zur Verbesserung der Energieeffizienz fordert.

Aufbau und Ablauf des Audits sind in folgende Themenbereiche gegliedert:

  1. Systembeschreibung
  2. Darstellen des Status-Quo (Ist-Zustand)
  3. Soll-Zustand und Arbeitsplanung
  4. Auswertung nach Umsetzung
  5. Nachweisführung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Energie (BMWi) veröffentlichte am 29. März 2019 die Richtlinie und Förderbekanntmachung im Bundesanzeiger. Interessierte Unternehmen können sich mit ihren Maßnahmen im Bereich Energieeffizienz und Prozesswärme aus erneuerbaren Energien im Ausschreibungsverfahren auf die Fördergelder bewerben. Um die Förderung zu beantragen, muss das Einsparkonzept durch eine unabhängige, vom BAFA zugelassene Stelle wie z.B. die GUTcert erstellt werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.wettbewerb-energieeffizienz.de/foerderwettbewerb