Abfallwirtschaft

Das Ende der Abfalleigenschaft

Um wiederverwertbare Stoffe in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen hat die EU verschiedene Verordnungen erlassen, die bestimmen, ab wann Metallschrott, Kupfer und Glas nicht mehr als Abfall angesehen werden und somit als Sekundärstoff wiederverwendet werden dürfen.

Die Verordnungen zum Ende der Abfalleigenschaft von Schrott, Glas und Kupferschrott sehen vor, dass Erzeugerunternehmen ein Managementsystem einführen, um die in der Verordnung geforderten Qualitätskriterien der Stoffe zu erfüllen.

Das Prüfen der Erfüllung der Qualitätskriterien und eine folgende Zertifizierung des Managementsystems berechtigen den Erzeuger, den Output der (Verwertungs-)Anlagen als Sekundärrohstoff weiterzuverkaufen.

Die Verordnung verfügt, ab wann Eisen-, Stahl-, und Aluminiumschrott einschließlich Schrott aus Aluminiumlegierungen nicht mehr als Abfall anzusehen ist und somit den Recyclingmärkten zugänglich gemacht werden kann.

Um den entsprechenden Status zu erhalten müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Konformitätserklärung gem. Artikel 5
  • Einführung eines Qualitätsmanagementsystems zur Einhaltung der Kriterien aus Artikel 3 und 4
  • Alle 3 Jahre Prüfung des Managementsystems durch einen zugelassenen Umweltgutachter

Seit Juni 2013 legt die EU-Verordnung (EU) Nr. 1179/2012 Kriterien fest, ab wann für die Herstellung von Glasprodukten im Einschmelzverfahren bestimmtes Bruchglas nicht mehr als Abfall anzusehen ist und somit als Recyclingmaterial verwendet werden kann.

Folgende Kriterien müssen erfüllt sein:

  • Konformitätserklärung gem. Artikel 4
  • Anwendung eine Managementsystems zur Einhaltung der Kriterien aus Artikel 3
  • Alle 3 Jahre Prüfung des Managementsystems durch einen zugelassenen Umweltgutachter

Die Verordnung bestimmt, ab wann Kupferschrott nicht mehr als Abfall anzusehen ist und somit den Kupferschrottrecyclingmärkten zugänglich gemacht werden kann.

Um den entsprechenden Status zu erhalten müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Konformitätserklärung gem. Artikel 4
  • Anwendung eine Managementsystems zur Einhaltung der Kriterien aus Artikel 3
  • Alle 3 Jahre: Prüfung des Managementsystems durch einen zugelassenen Umweltgutachter

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Eine sinnvolle Kombination von Prüfungen ergibt sich insbesondere bei Zertifizierungen nach REDcert und Herkunftsnachweisen gemäß HkNR. Aber auch Zertifizierung von Managementsystemen, wie z.B. Umweltmanagement nach ISO 14001 bzw. EMAS oder Qualitätsmanagement nach ISO 9001 lassen sich leicht mit der Zertifizierung nach EfbV kombinieren.

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