Zulassung von Maßnahmen

Parallel zur Trägerzulassung können auch Maßnahmen zugelassen werden. Zwar handelt es sich um zwei verschiedene Prozesse, es besteht jedoch die Möglichkeit, im Rahmen eines Kombiangebots zusammen mit der Trägerzulassung Aufwand einzusparen.

Das Verfahren der Maßnahmenzulassung beruht im Wesentlichen auf der Prüfung der eingereichten Maßnahmendokumentation. Bei der Prüfung der Maßnahme achten unsere Auditoren insbesondere darauf, dass nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit kalkuliert wurde und das Konzept zweckmäßig ist, um das Bildungsziel der Maßnahme zu erreichen. Dieses Ziel muss dabei die notwendige arbeitsmarktliche Relevanz vorweisen. Darüber hinaus muss sichergestellt werden, dass die Teilnehmer in der Maßnahme angemessen Bedingungen vorfinden.

Die Zulassung ist sowohl für Maßnahmen der beruflichen Aktivierung und beruflichen Eingliederung (Fachbereich 1 der Trägerzulassung), gefördert mit dem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein, als auch für Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung (Fachbereich 4 der Trägerzulassung), gefördert durch den Bildungsgutschein, erforderlich. Der Ablauf ist ähnlich, unterscheidet sich aber in wesentlichen Punkten.

Die Zulassung von Weiterbildungsmaßnahmen oder Aktivierungsmaßnahmen ist auch möglich, wenn Ihre Trägerzulassung durch eine andere Fachkundige Stelle ausgestellt wurde.

Expressverfahren

Für besonders eilige Zulassungen von Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung oder zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bieten wir das Expressverfahren an. Nach Eingang unserer Auftragsbestätigung benötigt der Auditor die Unterlagen zur Prüfung. Wenn diese komplett sind und keine Rückfragen mehr bestehen, erhalten Sie drei Werktage danach (bei positiver Prüfung) Ihr Zertifikat.

Dieses Angebot ist nur bei Maßnahmen ohne BDKS-Überschreitung möglich. Das Expressverfahren bedeutet somit nicht, dass in jedem Fall drei Tage nach Beantragung die Zulassung erteilt wird. Die Frist für die drei Tage beginnt frühestens mit dem Eingang der Auftragsbestätigung, selbst wenn zuvor schon Unterlagen eingereicht wurden.