Emissionshandel

EU-Emissionshandel im Bereich stationäre Anlagen

Für den EU - Emissionshandel begann im Jahr 2013 die 3. Handelsperiode. Er bildet einen Bestandteil der europäischen Umweltpolitik für das Erreichen der bis 2020 festgelegten CO2-Reduktionziele. Mit Änderung der Richtlinie 2 003/87/EG im Jahr 2009 wurden die Anforderungen an die Emissionsberichterstattung erweitert. Das betrifft Bestandanlagen, die neu eingezogenen Anlagen der petrochemischen und metallischen Industrie und vereinzelte andere Industriesparten.

Das Überwachen von Emissionen und die betreffende Berichtserstattung unterliegen ab dem 01.01.2013 einer EU-weiten Monitoringverordnung. Sie ist neben der Verifizierungsverordnung, die zusätzliche Bedingungen der Akkreditierung und Überwachung der Prüfstelle regelt, Bestandteil des Harmonisierungsprozesses der europäischen Regelungen.

Die ermittelten CO2-Emissionen müssen weiterhin in Form des durch eine Sachverständige Stelle verifizierten Emissionsberichts bei der zuständigen Behörde bis zum 31.03. eingereicht werden. Die Emissionsberichte sind ab 2013 direkt an die DEHSt zu übermitteln. Die Sachverständige Stelle trägt die geprüfte Emissionsmenge nach TEHG bis zum 31. März in das Unionsregister ein.

Die jährlich bestimmten CO2-Emissionen werden in einem Emissionsbericht festgehalten. Dieser wird durch eine von der nationale Akkreditierungsstelle (DAkkS: Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH) gemäß der EU-Verordnung 765/2008 zugelassenen Prüfstelle auf hinreichende Sicherheit, Konformität und Plausibilität geprüft und verifiziert.