CO2-Emissionshandel

Verifizierung von CO2-Treibhausgasen im Emissionshandel für Luftverkehr, MRV-Seeverkehr und stationäre Anlagen.

Die komplexen Anforderungen der Emissionsberichterstattung ändern sich ständig - für Unternehmen wird es zunehmend schwierig, neuen Entwicklungen immer fristgerecht und regelkonform nachzukommen.

Nach den europäischen Richtlinien 2003/87/EG und 2015/757 sind Anlagen- und Luftverkehrsbetreiber sowie Schifffahrtsunternehmen verpflichtet, die durch sie verursachten Emissionen zu ermitteln und jährlich zu berichten. Die Grundlage dazu bilden Überwachungspläne (Monitoringkonzepte), in denen Überwachungsmethodik und Emissionsdatenmanagement vollständig und transparent zu beschreiben sind.

Die GUTcert ist eine der führenden Prüfstellen im Emissionshandel und mit einer vollumfänglichen Branchenzulassung bei der DAkkS registriert. Mit langjährigen Erfahrungen verifizieren wir Emissionsberichte aller Branchen mit stationären Anlagen, im Luftverkehr und auch im MRV-System (Measuring, Reporting and Verification) der Schifffahrt.

Aktuelles aus dem Emissionshandel

„Seit dem 20.07.2017 (Änderung des TEHG) sind Anlagen zur Herstellung von Polymeren wie Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polycarbonate, Polyamide, Polyurethane und Silikonen mit einer Produktionsleistung über 100 Tonnen pro Tag in den Emissionshandel eingebunden. Die Abgabefrist für den Überwachungsplan und die Zuteilungsanträge endet am 01.11.2017. Die Berichtspflicht für jährliche CO2-Emissionen gilt ab dem 01.01.2018 (§ 36 Abs. 1 TEHG). D.h. die verifizierten Emissionsberichte für das Berichtsjahr 2018 müssen spätestens zum 31.03.2018 per VPS an die DEHSt übermittelt werden