Baudenkmale in der Energieberatung Nichtwohngebäude nach WTA/VdL-Regelheft
Seminargebühr:
1.219 € zzgl. MwSt. /
1.450,61 € inkl. 19% MwSt.
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Veranstaltungsdauer:
4 Tage (Baudenkmale in der Energieberatung Nichtwohngebäude nach WTA/VdL-Regelheft)
09:00–17:30 Uhr
Maximale Kursgröße:
18
Im Preis enthalten:
Unterlagen, Teilnahmebestätigung
Seit dem 1.1.2025 haben sich die Zulassungsbedingungen für die WTA-Zulassung geändert. Die Ausbildung wird in den Basislehrgang für Wohngebäude, sowie den Ergänzungslehrgang für Nichtwohngebäude unterteilt.
Der Lehrgang „Vertiefung Nichtwohngebäude“ umfasst 32 Unterrichtseinheiten plus Prüfung.
Inhalt
- Historische Bauweisen und Baustile
- Möglichkeiten der Förderung
- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Bewertung des historischen Bestandes
- Werkzeuge und Methoden
- Konzeption von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz
Die Themenfelder entsprechen überwiegend den Inhalten des Basislehrgangs, werden jedoch gezielt auf Nichtwohngebäude spezifiziert. Die Reihenfolge der Behandlung kann je nach Dozenten variieren.
In allen Blöcken wird die Umsetzungspraxis anhand eines Übungsprojekts vermittelt, das zu Beginn des Lehrgangs an die Teilnehmer ausgegeben wird. An diesem Projekt werden die unterschiedlichen fachlichen und praktischen Aspekte der Sanierung und energetischen Bewertung untersucht.
Der Lehrgang wird nach den Richtlinien der WTA Stuttgart zugelassen. Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat des jeweiligen Bildungsanbieters mit Hinweis auf die Zulassung der Stiftung Baukulturerbe.
Der Lehrgang wird nach den Richtlinien der WTA Stuttgart zugelassen. Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat des jeweiligen Bildungsanbieters mit dem Hinweis auf die Zulassung der Stiftung Baukulturerbe.
Lernziel
Der Lehrgang baut auf dem Basiskurs und der Vertiefung Nichtwohngebäude auf und bereitet gezielt auf die Tätigkeit als Energieberater:in für Baudenkmale (NWG) vor – einschließlich der Qualifikation für die Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste (EEE-Liste) der Deutsche Energie-Agentur.
Nach dem Lehrgang sind Sie in der Lage:
- denkmalgerechte energetische Sanierungskonzepte für Nichtwohngebäude zu erstellen
- die Bausubstanz fachgerecht zu analysieren und energetisch zu bewerten
- Förderprogramme gezielt zu nutzen und Fördernachweise auszustellen
- mit allen relevanten Normen, technischen Anforderungen und denkmalpflegerischen Vorgaben im Nichtwohngebäude-Bereich sicher umzugehen
Qualifikation
Nach erfolgreicher Teilnahme und bestandener Abschlussarbeit erhalten Sie ein offizielles Zertifikat als „Energieberater für Baudenkmale und besonders erhaltenswerte Nichtwohngebäude“.
Damit erfüllen Sie zentrale Voraussetzungen für:
- die Anerkennung durch die Koordinierungsstelle der WTA
- die Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste (EEE-Liste) der DENA in der Kategorie BEG Nichtwohngebäude – Baudenkmal
- die Beantragung von Förderungen im Bereich Nichtwohngebäude – Baudenkmal
Teilnahmevoraussetzungen:
Um nach erfolgreichem Abschluss in die EEE-Liste (Kategorie BEG Nichtwohngebäude – Denkmal) aufgenommen zu werden, benötigen Sie:
- eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich „Energieberater für Nichtwohngebäude“ (mit vorhandener Grundqualifikation nach § 88 GEG oder BAFA-Qualifikationsprüfung)
- Zudem wird die Zusatzqualifikation „Energieberater für Baudenkmale – Wohngebäude“ vorausgesetzt.
Erfüllen Sie beide Voraussetzungen, steht Ihrer offiziellen Anerkennung als Energieberater für Baudenkmale nichts mehr im Weg.
Zielgruppe:
Unser Aufbaulehrgang richtet sich an alle Fachleute aus dem Bau- und Energiebereich, die bereits die Qualifikation „Baudenmal für Wohngebäude“ abgeschlossen haben und ihre Beratungskompetenz um den Bereich der denkmalgeschützten Nichtwohngebäude erweitern möchten.
Hinweise:
Sie erhalten Schulungsunterlagen und zahlreiche Zusatzinformationen. Gerne können aktuelle Problemstellungen aus der Praxis mitgebracht und im Lehrgang besprochen werden.
Die Leistungsbewertung in diesem Aufbaulehrgang erfolgt in zwei Bestandteilen:
1. Gruppenarbeiten mit mündlicher Präsentation
Am Ende ausgewählter Themenblöcke/ Kurstage bearbeiten Sie praxisnahe Aufgaben in Gruppen. Die Ergebnisse werden im Kurs mündlich präsentiert und fließen mit einem Drittel in die Gesamtnote ein.
2. Schriftliche Abschlussprüfung
Die schriftliche Prüfung findet zwei Wochen nach Kursende statt und macht zwei Drittel der Gesamtnote aus. Dabei werden die erlernten Inhalte über verschiedene Fragetypen umfassend abgeprüft.
Im Unterschied zu manchen Angeboten am Markt schließen Sie den Lehrgang mit einem anerkannten Leistungsnachweis ab, der als Grundlage für die Eintragung in der EEE-Liste und beim WTA genutzt werden kann