Künstliche Intelligenz als Ergänzung zum Qualitätsmanagementsystem
Künstliche Intelligenz ist längst kein Thema mehr, mit dem sich nur Tech-Konzerne beschäftigen. Auch in KMU ist KI angekommen. Doch was hat die KI mit der ISO 9001 zu tun? Sie kann das Qualitätsmanagementsystem stärken, die Wirksamkeit erhöhen und den Aufwand verringern.
Zunächst sei gesagt: Die ISO 9001 liefert erst einmal eine gute Basis für kontinuierliche Verbesserung, Risikodenken und klare Prozesse. Sofern das Grundgerüst steht, kann die KI als Ergänzung eingesetzt werden. Laut Dr. Mußmann & Partner: Personal- und Organisationsentwicklung können Unternehmen, die ihr Qualitätsmanagement digitalisieren und mit KI erweitern, ihre Prozesse deutlich verbessern – vorausgesetzt, sie gehen strukturiert vor und bauen die nötigen Kompetenzen auf. Mit Hilfe einer KI können bestehende Prozesse automatisiert, analysiert und optimiert werden. Das ermöglicht schnellere Entscheidungen, automatisierte Auswertungen und eine gezielte Optimierung von Abläufen.
Trotz der Potenziale gibt es Hürden, zu denen das Fehlen von Know-how, geeigneter IT-Infrastruktur oder ausreichend hochwertiger Daten gehört. Zudem erfordert die Einführung von KI oft ein Umdenken in bestehenden Strukturen und Prozessen.
Unternehmen, die jetzt die Weichen stellen, könnten zukünftig maßgeblich davon profitieren. Der Schlüssel liegt darin, bestehende Systeme nicht zu ersetzen, sondern sie gezielt weiterzuentwickeln und strukturiert vorzugehen.
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Ansprechpersonen
Haben Sie Fragen zur ISO 9001? Dann wenden Sie sich gerne an Lea Graf oder Amelie Mandel.