Emissionshandel

EU-Emissionshandel im Bereich stationäre Anlagen

Der Emissionshandel in Europa wurde in Folge des internationalen Klimaschutzabkommens von Kyoto eingeführt. Er ist wichtiger Bestandteil der europäischen Umweltpolitik zum Erreichen der festgelegten CO2-Reduktionziele nach UN-Klimakonferenz in Paris. 

Die jährlich bestimmten CO2-Emissionen werden über das Formular-Management-System (FMS) der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) in einem Emissionsbericht festgehalten. Dieser wird durch eine von der nationalen Akkreditierungsstelle (Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH - DAkkS) gemäß EU-Verordnung 765/2008 zugelassenen Prüfstelle auf hinreichende Sicherheit, Konformität und Plausibilität geprüft und verifiziert. Der Emissionsbericht ist abschließend jeweils bis zum 31.03. bei der zuständigen Behörde einzureichen.

Die 4. Handelsperiode für das Europäische Treibhausgas-Emissionshandelssystem (EU-ETS) beginnt am 1. Januar 2021 und wird bis einschließlich 2030 andauern.

Wichtige Neuerung in der 4. Handelsperiode ist die jetzt geforderte zusätzliche Verifizierung der Angaben in der Mitteilung zum Betrieb, da diese die Grundlage für das dynamische Anpassen der kostenlosen Zuteilung bilden.

Grundlage der Emissionsberichterstattung

Grundlage der Emissionsberichterstattung ist weiterhin die Richtlinie 2003/87/EG mit Änderungen durch die Richtlinie (EU) 2018/410. Das Treibhaus-Emissionshandelsgesetz (TEHG) ist die nationale Umsetzung der EU-Richtlinie. Das Überwachen von Emissionen und die betreffende Berichtserstattung unterliegen einer EU-weiten Monitoringverordnung (EU) 2018/2066. Sie ist Bestandteil des Harmonisierungsprozesses der europäischen Regelungen, neben der Verifizierungsverordnung (EU) 2018/2067, die die zusätzlichen Bedingungen für die Akkreditierung und Überwachung der Prüfstelle regelt.

  • Verifizierung von Zuteilungsanträgen, Kapazitätserweiterungen und Emissionsberichten
  • Unabhängige, fachgerechte, fristgerechte Verifizierung von Emissionen und Tonnenkilometerdaten
  • Überprüfen der Übereinstimmung der Überwachungs- und Berichterstattungsmethodik (Überwachungsplan) mit der Monitoringverordnung
  • Im Rahmen des Prüfberichts konkrete Empfehlungen und Hinweise zur Verbesserung des Emissionsdatenmanagementsystems und der Strukturen zur Qualitätssicherung und –kontrolle
  • Regelmäßige Informationen zu aktuellen Entwicklungen und Änderungen im Emissionshandel durch unseren Newsletter und verschiedene Veranstaltungen der GUTcert Akademie

  • Transparenz: Sie profitieren für Ihre zukünftigen Jahresberichte durch einen ausführlichen Prüfbericht mit Hinweisen zur systematischen Verbesserung Ihrer Datenqualität und Prozessbeschreibungen.
  • Effizienz: Ihr zeitlicher Aufwand wird minimiert und eine fristgerechte Verifizierung bei rechtzeitiger Auftragsvergabe garantiert - durch unseren breit aufgestellten Umweltgutachter- und Auditorenpool: Wir sind viele, schnell und effektiv.
  • Branchenwissen: Unsere Fachexperten wissen, wovon Sie sprechen - sie kennen sich in Ihrer Branche aus, verfügen über langjährige Erfahrungen im Emissionshandel und sind bei Bedarf zusätzlich qualifiziert, nach ISO 14001, ISO 9001 oder ISO 50001 u.a. zu zertifizieren.
  • Ansprechpartner: Sie sind immer auf dem aktuellen Stand der Entwicklungen im Emissionshandel und können sich mit unserem zentralen Energieteam jederzeit auf kompetente Ansprechpartner in allen Verfahrensfragen verlassen.
  • Globales Netzwerk: Ihre weltweiten Dependancen sind bei uns in guten Händen - durch unser globales Netzwerk innerhalb der AFNOR-Groupe. Wir sprechen Ihre Sprache, egal wo.